Eine Brustvergrößerung mit Implantaten ist für die Frauen gedacht, deren Brüste entweder nur spärlich oder gar nicht entwickelt sind. Viele Frauen mit sehr kleinem Busen werden von Selbstzweifeln geplagt und fühlen sich nicht als richtige Frau.

Auch nach Abmagerungsdiäten oder Schwangerschaften kann sich die Brust mitunter verkleinern und für viele Frauen ist dann eine Brustvergrößerung mit Silikonimplantaten plötzlich ein Thema. In diesen Fällen ist manchmal zusätzlich eine kleine Bruststraffung (über die Brustwarze) erforderlich.

In der Klinik werden für Brustvergrößerungen ausschließlich hochwertige auslaufsichere Silikonimplantate der Hersteller Polytech verwendet.

Aus unseren Erfahrungen empfehlen wir den Patientinnen einen bogenförmigen Schnitt, der die Brustwarze teilweise umrundet. Dieser Schnitt ist nach der Operation kaum zu sehen.

Die Brustvergrößerung wird in Vollnarkose durchgeführt und dauert ca 1 Stunde. Im Vorfeld der Brustvergrößerung wählt die Patientin zusammen mit dem Arzt ein passendes Implantat aus. Dieses wird dann während der OP unter die Brustfaszia/Muskelbinde gesetzt.

Der Aufenthalt in der Klinik beträgt nach einer Brustvergrößerung eine Nacht. Nachdem der Arzt am Morgen nach der OP die Abschlussuntersuchung durchgeführt hat, können Sie die Klinik verlassen und ggf. nach Hause fahren. Um einer Infektion vorzubeugen, verordnen wir Ihnen nach der OP für paar Tage ein Antibiotikum.

Direkt nach der Operation passen wir Ihnen einen speziellen Stütz-BH an. Diesen sollten Sie ca. 4 Wochen Tag und Nacht tragen. Diese spezielle Wäsche sollten Sie danach weitere Monate tagsüber sowie beim Sport und Verrichten schwerer Arbeit tragen.

In der ersten Woche nach der Brustvergrößerung empfehlen wir Ihnen häusliche Ruhe. Erfahrungsgemäß treten in den ersten Tagen nach diesem Eingriff Schwellungen und auch Schmerzen auf. Das ist jedoch ganz normal und Sie bekommen bereits in der Klinik entsprechende Medikamente gegen diese Beschwerden.

Es werden selbstauflösende Fäden verwendet. Fäden müssen nach der OP also nicht gezogen werden. Um einer Kapselbildung vorzubeugen, werden verschiedene Methoden angewandt (Massieren der Brust, Ruhigstellen durch Verband bzw. festsitzender BH). Um eine mögliche Kapselbildung frühzeitig zu erkennen, sollten Sie die Kontrolluntersuchung wahrnehmen.

Es dauert mitunter 4-5 Monate, bis Ihre Brust die endgültige Form bekommt.

Bitte meiden Sie Sonne und Solarium für einige Monate, da dies die Heilung verzögert. Schweres Heben sollte ebenfalls für ca. 2 Monate unterbleiben.

Mögliche Komplikationen nach den Brustvergrösserungsoperationen

Wie bei jedem ärztlichen Eingriff können auch bei ästhetischen Operationen wie der Brustvergrößerung selten Komplikationen auftreten. Eine Brustvergrößerung ist ein chirurgischer Eingriff und dadurch mit den gleichen Allgemeinrisiken wie jeder andere medizinische Eingriff behaftet. Wir bemühen uns jedoch, das Risiko so gering wie möglich zu halten. Deshalb sind gründliche Untersuchungen der Patientinnen erforderlich.

Bitte teilen sie Ihrem Chirurgen vor der Operation mit, ob Sie eine Gewichtsreduktion oder Schwangerschaft planen, weil sich in den beiden Fällen die Brustform deutlich verändern und somit das operative Ergebnis erheblich beeinträchtigt werden kann.

Sichtbare Narben

Bei allen Schnittführungen der Brustvergrösserung sind die verbleibenden Narben strategisch positioniert und bereits nach wenigen Monaten meist unsichtbar. Deswegen gilt diese Schnittführung entlang der Areola als die vorteilhafteste Variante. Negativ kann sich eine eventuelle Keloidneigung (Neigung zu verstärkter Narbenbildung) oder Narbenverhärtung auswirken. Eine verstärkte Narbenbildung kann durch eine nachträgliche Korrektur verbessert oder behoben werden.

Raucher

Raucher müssen mit einer verlängerten Heilungsdauer rechnen. Das Risiko für Heilungsstörungen ist höher als bei Nichtrauchern.

Eine mögliche und bekannte Komplikation ist die Verhärtung der Brust – Kapselfibrose. Die Ursache ist immer noch nicht bekannt. Es handelt sich um eine Abwehrreaktion, wobei der Fremdkörper (Implantat) durch eine Bindegewebeschicht abgekapselt wird. Als natürliche Reaktion auf das Implantat bildet der Körper um jedes Brustkissen eine Bindegewebehaut (Kapsel) – unabhängig von der verwendeten Implantatoberfläche oder der Implantatfüllung. Im Idealfall bleibt diese Bindegewebehaut dünn und elastisch, so dass bei guten Brustweichteilverhältnissen ein Brustimplantat kaum zu tasten ist. Bei einer Kapselfibrose kann diese Hülle so dick und hart werden, dass sie das Brustkissen deformiert und wird nach aussen sichtbar. Falls die Kapsel schrumpft, kann das Kissen in eine andere Lageposition gepresst werden, was meist mit Schmerzen verbunden ist. In ca. 2-3% der Fälle muss dann ein erneuter operativer Eingriff durchgeführt werden, in dem die Implantattasche entweder erweitert oder das Implantat ausgetauscht werden muss.

Die Blutergüsse stellen keine Komplikation dar, sie können nur bei verschiedenen Patientinnen infolge verschieden starker Blutungsneigung unterschiedlich ausgeprägt sein.

Die Sensibilität der Brustwarze kann vorübergehend sehr selten dauerhaft beeinträchtigt sein.

In tausenden internationalen wissenschaftlichen Studien konnten die Vorwürfe gegen Silikon, die seiner Zeit in den USA zu einem Verbot von Silikonimplantaten geführt hatten, NICHT bestätigt werden.

 

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