Die Straffung der oberen und unteren Augenlider zählt zu den häufigsten Operationen im Bereich der Schönheitschirurgie. Erste Alterungsprozesse finden schon ab dem 30. Lebensjahr statt. Hier spielt natürlich auch die familiäre Veranlagung eine Rolle. Rauchen, Sonnenbäder, hormonelle Störungen und auch Allergien beschleunigen dies. Vor der Operation sollte zu Hause noch ein gründlicher Gesundheitscheck durchgeführt werden, vor allem sollten die Nierenfunktion, die Schilddrüse und auch der Blutdruck überprüft werden. Denn auch diese Erkrankungen können Ursache für geschwollene Augenlider sein. Die Haut der Augenlider ist sehr dünn, es gibt hier nicht viel subkutanes Fett. Die Hautelastizität läßt mit steigendem Alter nach und auf den Oberlidern kann man eine Hautfalte sehen, welche über den Rand des Augenlides fallen kann.

Bei den Unterlidern ist die freie Haut schwer, senkt sich und bildet eine Hautfalte.

Ob eine Operation bei dem jeweiligen Patienten/Patientin hilfreich bzw. erfolgversprechend ist, wird der operierende Arzt während der Voruntersuchung feststellen.

Oberlidstraffung

Nach Desinfektion wird die Schnittlinie aufgezeichnet (das Ende der Narbe liegt in der Augenfalte). Dann erfolgt die örtliche Betäubung und die Operation beginnt. Evtl. kleine Blutungen werden mit einer Elektrokoagulationspinzette gestoppt. Die markierte Haut und die Fettbeutel werden präpariert und entfernt. Jetzt wird die Wunde mit einer feinen Monofilfaser vernäht. Nach der Operation werden leichte Kompressionsverbände angelegt für die Zeit von ca. 20 Minuten. Anschließend sollten die Augen mit Eispackungen gekühlt werden. Die Operation dauert ca. 45 Min. Nach der Operation ist es nötig, den Kopf erhöht zu lagern, und vor allem in einem staubfreien Zimmer auszuruhen. Die Fäden werden nach ca. 4-6 Tagen gezogen.

Unterlidstraffung

Auch vor dieser Operation wird die Schnittführung aufgezeichnet. Nach der Vollnarkose wird der Schnitt ca. 2-3 mm unter der unteren Wimpernlinie bis zu den Augenwinkeln und noch max. 1 cm nach außen gemacht. Die markierte Haut wird entfernt, die Blutung wird mit einer Koagulationspinzette gestoppt und der operierende Arzt entfernt die Fettbeutel. Dies leichte Ziehen kann der Patient evtl. spüren. Jetzt beginnt der Arzt mit dem Vernähen (feine Monofilfaser) und der Patient bekommt vorübergehend einen leichten Kompressionsverband. Anschließend wird auf die Wunde ein Pflaster aufgeklebt und wir empfehlen, dies bis zum Fädenziehen dort zu lassen. Der Kopf soll erhöht gelagert und die Wunden mit Eispackungen gekühlt werden. Die Fäden werden nach 4-6 Tagen gezogen.

Nach der Operation empfehlen wir Ihnen, eine dunkle Brille zu tragen.

Nach ca. einer Woche bilden sich die Hämatome langsam zurück; je nach Veranlagung kann dies aber auch länger dauern.

Der Patient/die Patientin muß am Tag der Operation vollkommen gesund sein, die Blutgerinnung und auch der Blutdruck müssen in Ordnung sein.

Es ist auch möglich, die Ober- und Unterlidstraffung während einer anderen?.Operation durchzuführen. Dies ist möglich mit einer Vollnarkose.

Die Schwellungen dauern jedoch dann etwas länger und auch die Hämatome können u.U. etwas länger vorhanden sein.

Mögliche Komplikationen nach den Augenlidoperationen

Komplikationen sind bei keinem chirurgischen Eingriff auszuschließen. Eine Augenlidstraffung ist ein chirurgischer Eingriff und dadurch mit den gleichen Allgemeinrisiken wie jeder andere medizinische Eingriff behaftet. Wir bemühen uns jedoch, das Risiko so gering wie möglich zu halten. Deshalb sind gründliche Untersuchungen des Patienten erforderlich, wie sie bereits in den Abschnitten „Betäubung“ und „Vorbereitung“ erwähnt wurden.

Den Erfolg einer Behandlung und ihre absolute Risikofreiheit kann kein Arzt garantieren. Die allgemeinen Risiken operativer Eingriffe, wie Thrombosen und Embolien, sind dank der Fortschritte der Medizin aber sehr gering geworden. Wir können auch mehr als früher dagegen tun.

Bei entsprechender Erfahrung des Operateurs sind ästhetische Korrekturen an den Augenlidern risikoarm. Der Eingriff erfolgt in der Regel in Lokalanästhesie, die Fäden werden am 5. Tag nach der Operation bei dem Operateur entfernt. Kleinere Blutergüsse und eine Lidschwellung sind nach ca. 14 Tagen wieder abgeklungen. Die feinsten Narben sind schon nach wenigen Wochen kaum mehr sichtbar.

Wichtig: Sollten die Augenbrauen abgesunken sein, genügt die alleinige Korrektur der Schlupflider für einen „wacheren Blick“ nicht. Dann werden zunächst die Augenbrauen und anschließend die Lider korrigiert.

In jedem Falle werden Sie „blaue Augen“ bekommen, die erst nach 10 bis 14 Tagen verschwinden. Auch wenn nur die Oberlider gestrafft werden, bleibt der Bluterguss in den Untelidern hängen. Diese Blutergüsse stellen keine Komplikationen dar. Ein eventuell postoperativ auftretender Bluterguß kann den Heilungsprozeß wesentlich verzögern. Durchblutungsstörungen der Haut als Folge von übermäßigem Nikotingenuß können zu Wundrandnekrosen-to slovo neznam und auffälligen Narben führen.

 

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